Moseausbildung


Auch die Ausbildung zum Motorseglerpiloten Reisemotorsegler - (PPL(A) nach JAR-FCL oder PPL(C) – jeweils Klassenberechtigung MoSe - umfaßt Theorie und Praxis. Wer als "Fußgänger" beginnt (so nennen die Piloten die bedauernswerten Menschen, die noch nicht über irgendeine Fluglizenz verfügen), muss 80 Stunden die Schulbank drücken und mindestens 45 Flugstunden absolvieren.

Ist man bereits im Besitz der Segelfluglizenz, verkürzt sich die Ausbildung zum Motorseglerpiloten allerdings erheblich. Deshalb kann es von Vorteil sein, mit der Segelflug- ausbildung zu beginnen, um später auf den Motorsegler "umzusteigen". Der Motorsegler unterscheidet sich von einem Privatflugzeug - etwa eine Cessna oder eine Piper - im wesentlichen nur in seinen fliegerischen Eigenschaften.

Wie mit einem Privatflugzeug fliegt man auch mit dem Motorsegler eher "Strecke", das heißt von einem Flugplatz zum anderen. Das Aufwindsegeln steht eher im Hintergrund. Deshalb wird in der Ausbildung zum Motorseglerpiloten auch mehr Wert auf Navigation, insbesondere auch auf Funknavigation gelegt. Hier steht weniger der sportliche Aspekt im Focus als vielmehr die technische Seite des Fliegens. Deshalb muß man sowohl im theoretischen wie im praktischen Bereich mehr Ausbildungsstunden ableisten.

Während der theoretische Unterricht kostenlos ist und man nur das Unterrichtsmaterial erwerben muß, verursacht die praktische Ausbildung schon einiges an Kosten.Eine Stunde auf dem Motorsegler kostet derzeit 55,- €. Bei 45 Stunden sind das also schon 2475,- €. Und 45 Stunden reichen bei den wenigsten. Dennoch: Wenn man bedenkt, daß man in einem kommerziellen Ausbildungsbetrieb knapp 200,- € pro Stunde Flugausbildung zahlen muß, kann man ermessen, daß man preisgünstiger an eine Lizenz für motorgetriebene Flugzeuge nicht kommen kann.

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Unser SG 38 fliegt wie neu.
                   Vielen Dank an alle Beteiligten,
Helfer und Sponsoren unseres SG 38 Rekonstruktionsprojektes. Nach beinahe 4 Jahren Bauzeit und über 1700 Arbeitsstunden konnten wir am  01.Sept 2018 die ersten Erprobungsflüge realisieren. Unser Prüfer und die Piloten sind sehr zufrieden. Dieser Gleiter fliegt wunderbar und bietet, neben dem Erfolg ein historisches Fluggerät Baujahr 1954 erhalten zu haben, ein einmaliges Flugerlebnis. Danke, Danke, Danke, viel Spaß und immer eine sichere Landung.
Damit wir unser historisches Fluggerät auch bei ihnen präsentieren können steht als nächstes Projekt der Anhänger Bau für den SG bevor! Auch dabei würden wir uns über Unterstützungen freuen.


Foto: Marc Hupfeld

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